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Drei Eigenschaften guter Führungskräfte

Durch die Corona-Pandemie liegen unsichere Zeiten vor uns. Die Situation, in der sich Wirtschaft und Gesellschaft befinden, ist völlig neu. Wie kann also die neue Normalität aussehen? Und wie lange müssen wir uns mit ihr arrangieren? Führungskräfte sind heute mehr denn je aufgerufen, Orientierung zu bieten, für ihre Mitarbeiter und ihre Kunden. Drei Eigenschaften oder Prinzipen sind die Grundlage für ein erfolgreiches Führen in der Krise.

Leider sind die Vorstellungen, was eine gute Führungspersönlichkeit ausmacht, häufig noch von Klischees geprägt. Oft hört man dann Gemeinplätze wie „Führungskräfte führen, Manager managen“ oder „Führungskräfte werden geboren, nicht gemacht“. Mitunter versuchen Führungspersonen auch, sich stets die neuesten Führungstrends und -moden aus Büchern oder Seminaren anzueignen. Und dann verbiegen sie sich bei dem Versuch, all diese Ansätze zu einer Strategie zu vermengen – in der trügerischen Hoffnung, diese willkürliche Mischung von Ideen werde ihr Geschäft schon irgendwie voranbringen.

In Wirklichkeit folgen gute Führungskräfte gerade in Phasen der Unsicherheit drei einfachen Prinzipien:

  1. Sie setzen den Kontext.
  2. Sie managen die Energie.
  3. Und sie coachen lieber, statt selbst zu spielen.

 

1. Den Kontext setzen

Den Kontext zu setzen, bedeutet, eine nachhaltige, tragfähige Kultur im Unternehmen aufzubauen. Angesichts des unsicheren Wirtschaftsklimas ist dies heute besonders wichtig. Denn in schwierigen Zeiten sind diejenigen Führungskräfte erfolgreich, denen es gelingt, sich auf die Ziele und Zwecke ihrer Organisation zu fokussieren. Dies heißt auch, in der Firma eine gemeinsame Zielsetzung zu verankern – eine, durch die letztlich im gesamten Unternehmen das Vertrauen wächst. Wenn alle Mitarbeiter die gleichen Werte und Absichten teilen, werden sie alle an einem Strang ziehen und in dieselbe Richtung arbeiten.

Was solch einer tragfähigen Kultur ihre Grundlage gibt, ist die Summe der Entscheidungen, die eine Führungskraft bisher getroffen hat, die sie aktuell trifft und die sie in Zukunft noch treffen wird. Denn all diese Entscheidungen beeinflussen die Verhaltensweisen, die im Unternehmen zu beobachten sind. Gute Führungspersönlichkeiten bauen darum Vertrauen auf und vermitteln Sicherheit. Sie fördern Austausch und Zusammenarbeit. Sie zeigen zugleich Rückgrat und Herz. All dies schafft die Bedingungen dafür, dass sich im Unternehmen gute, sinnvolle Verhaltensweisen ausbreiten und zu einem kontinuierlichen Wachstumsmotor werden.

2. Die Energie im Unternehmen managen

Die Beschäftigung mit der Energie von Mitarbeitern beginnt oft in dem Moment, in dem Führungskräfte erkennen, dass sie ihre eigene Energie nicht im Griff haben. Wie sollen Sie dann mit der Energie in ihrem Team umgehen können? Die Antwort darauf liegt im Wesentlichen in Aspekten wie Kommunikation und Verbundenheit. Wir alle können normalerweise auf individueller Ebene mit jemand anderem kommunizieren – aber nicht jedem gelingt es, sich mit einer Gruppe von Menschen zu verbinden. Eine gute Führungskraft kann beides. Zudem kommunizieren gute Führungspersonen stets ehrlich, wie es dem Unternehmen geht. Und in Ihrer Firma? Vermeiden es Ihre Mitarbeiter zum Beispiel, darüber zu sprechen, was in Ihrem Unternehmen nicht geschieht, aber vielleicht nötig wäre? Wie oft kommuniziert Ihre Organisation jetzt, in der Zeit der Krise und Unsicherheit? Und wird Ihre eigene Kommunikation ernst genommen?

Starke Führungspersonen konzentrieren sich in Zeiten der Verunsicherung darauf, zu kommunizieren. Wenn wesentliche Veränderungen erforderlich sind, erklären sie, warum das so ist, und sie beziehen ihre Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse ein. Sie sprechen darüber, was im Unternehmen geschieht, was möglich ist und was geschehen sollte. Dabei spielt die Sprache, die Sie zur Kommunikation verwenden, eine entscheidende Rolle. Wer Verhaltensweisen ändern möchte, muss bedenken, mit welcher Tonalität er kommuniziert, und seinen Stil gegebenenfalls anpassen. Dies beginnt ganz oben. Denn allzu oft verbreitet sich in Unternehmen eine Sprache der Schuldzuweisungen von der Führungsebene an abwärts. Aber dies vergiftet die Unternehmenskultur und sät in einer Organisation langfristig die Saat der Zerstörung.

Verbundenheit beginnt dagegen mit wechselseitigem Respekt und mit Loyalität. Wenn Sie Verbundenheit mit Ihren Kollegen zeigen, wächst dadurch deren Vertrauen in Sie – und umgekehrt Ihr Vertrauen in Ihre Mitarbeiter. Wahre Führungskräfte sind nicht an Macht und Kontrolle interessiert, sondern daran, der Arbeit anderer Mehrwert zu geben und ihnen zu helfen, in jedem Aspekt ihres Lebens zu wachsen. Aber Verbundenheit ist nicht nur für die interne Kommunikation wesentlich. Guten Führungskräften ist bewusst, dass es letztlich die Werte des Unternehmens sind, die die Kunden überzeugen. Darum ist es gerade in Krisenzeiten unerlässlich, diese Werte auch nach außen hin klar und konsequent zu pflegen, zu kommunizieren und zu vermitteln.

3. Nicht Spieler sein, sondern Coach

Die Aufgabe, nicht Spieler, sondern Coach zu sein, hat viel mit dem berühmten Satz von Konfuzius zu tun: „Gib einem Mann einen Fisch, und du ernährst ihn für einen Tag – lehre den Mann aber zu fischen, und du ernährst ihn ein Leben lang.“ Auch hier spielen die bereits beschriebenen Aspekte der Kommunikation und Verbundenheit eine wichtige Rolle. Gute Führungskräfte trainieren ihr Team, indem sie ihre Zeit und Energie einbringen. Dem Beispiel eines Firmeninhabers, der Vertrauen, Zuversicht, Kommunikation und Verbundenheit in seinem Unternehmen vorlebt, werden Führungskräfte weiter unten in der Kette folgen – indem sie ihren eigenen Teams ihre Zeit und Energie zur Verfügung stellen. Diese positiven Verhaltensweisen werden die Organisation durchdringen und sich weiter ausbreiten, um schließlich zu einem lebendigen, nachhaltigen Wachstumsmotor zu werden.

Als Führungskraft handeln

Das ist schon alles, was Führungspersonen in Zeiten der Unsicherheit und Krise beherzigen sollten – diese drei Grundsätze. Sie selbst müssen sich jetzt nur noch fragen: „Worauf will ich mich als Führungskraft konzentrieren?“ Haben Sie dies entschieden, fangen Sie einfach an und setzen Sie es um. Was in Ihrer konkreten Situation besonders sinnvoll ist, besprechen wir mit Ihnen gerne in einer kostenlosen Unternehmerstunde. Vereinbaren Sie einfach einen Termin!

 

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