In vielen Unternehmen haben sich die Aufgaben und Prioritäten in den vergangenen Monaten spürbar verschoben. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es wichtiger denn je, die eigene Zeit gezielt einzusetzen. Deshalb lohnt es sich, die eigenen Aufgaben kritisch zu hinterfragen: Was ist wirklich wichtig – und was nicht? Welche Tätigkeiten erfordern tatsächlich Ihre persönliche Aufmerksamkeit, und was lässt sich delegieren? Eine klare Not-to-do-Liste hilft dabei, unnötige Belastungen abzubauen und Raum für strategisch wichtige Themen zu schaffen. Das Ergebnis: mehr Fokus, mehr Effektivität – und spürbare Entlastung im Alltag.
Der ideale Zeitpunkt, Ihre Aufgaben zu überprüfen
Die Rahmenbedingungen haben sich verändert – und mit ihnen viele Abläufe und Gewohnheiten im Unternehmen. Was früher als unverzichtbar galt, erscheint heute oft verzichtbar oder delegierbar. Für Sie als Inhaber oder Führungskraft ist das eine gute Gelegenheit, Ihre eigene Arbeitsbelastung kritisch zu hinterfragen: Ist es wirklich nötig, dass Sie all die Dinge selbst erledigen, die bisher immer nur Sie übernommen haben? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, Ihre Aufgaben auf den Prüfstand zu stellen. Entlasten Sie sich durch eine Not-to-do-Liste!
Ihre persönliche Not-to-do-Liste
Ihre Aufgaben haben sich verändert, Prioritäten verschoben. Wenn Sie jetzt eine persönliche Not-to-do-Liste erstellen, gewinnen Sie Klarheit darüber, was wirklich wichtig ist und worauf Sie sich fokussieren wollen. Der positive Nebeneffekt: Sie gewinnen mehr individuellen Freiraum. Weil Sie sehen, welche Dinge Sie als Inhaber gar nicht selbst erledigen müssen, sondern viel besser delegieren können. Es war schon immer so: Für viele Dinge, die Sie als Unternehmer in Ihrem Arbeitsalltag tun, sind Sie eigentlich komplett überqualifiziert. Wenn Sie diese Arbeiten trotzdem ausführen, hat sich das vielleicht mit der Zeit so ergeben, aber wirklich sinnvoll ist es meist nicht.
Ihre Aufgaben als Unternehmer lassen sich grundsätzlich in vier Kategorien einteilen.
1. Einzigartige Aufgaben
Da sind zuerst die aus Ihrer Perspektive einzigartigen Aufgaben, die Sie wirklich lieben. Oft erledigen Sie die in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand. Denn das ist Ihre Leidenschaft. Daraus beziehen Sie auch große Zufriedenheit und viel Motivation. Diese Tätigkeiten geben Ihnen so richtig Energie.
2. Hervorragende Aufgaben
Manche Aufgaben beherrschen Sie auch im Schlaf. Jeder weiß, darin sind Sie Meister. Aber trotzdem sind dies keine Tätigkeiten, für die Sie brennen würden. Dennoch: Die Aufgaben dieser Kategorie gehen Ihnen so leicht von der Hand, dass Sie Ihnen keinerlei Kopfschmerzen bereiten.
3. Kompetenzaufgaben
Die dritte Kategorie umfasst all die Tätigkeiten, die Sie genauso gut können wie viele andere, aber eben auch nicht besser. Ihre Ergebnisse sind nicht mehr als guter Durchschnitt. Bei diesen Aufgaben spricht kaum mehr etwas dagegen, dass Sie sie an andere Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen delegieren.
4. Überfordernde Aufgaben
Die vierte Aufgabenkategorie – sie ist die problematischste – besteht aus Tätigkeiten, bei denen Sie sich tendenziell immer überfordert fühlen. Vielleicht fehlt Ihnen einfach die nötige Fähigkeit – oder die Aufgabe setzt Sie jedes Mal unter Stress, weil das Ergebnis am Ende doch wieder nicht richtig gut ist. Diese Tätigkeiten sind fast zwingend Kandidaten für Ihre Not-to-do-Liste: Denn für Sie sind dies nur Zeitfresser ohne Ertrag.
Spürbare Erleichterung
Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Unternehmer es schon als spürbare Erleichterung empfinden, wenn sie nur drei bis fünf Tätigkeiten von der bisherigen Liste ihrer persönlichen Aufgaben auf die Not-to-do-Liste verschieben können. Dafür kommen insbesondere die Tätigkeiten aus den letzten beiden Kategorien in Frage: „Überfordernde Aufgaben“ und „Kompetenzaufgaben“. Die Transparenz, die Sie herstellen, indem Sie Ihre Aufgaben durchdenken, ist jedenfalls positiv. Sie gewinnen Klarheit, was heute wirklich wichtig ist. Und wenn Sie dann mit Ihrer Not-to-do-Liste ernst machen und Dinge konsequent delegieren, profitieren Sie davon ganz persönlich. Sie konzentrieren sich auf das, was Ihnen Spaß macht und was Sie überragend gut können. Dadurch schaffen Sie sich Freiräume und haben mehr Freude an der Arbeit.
Ihre persönliche Unternehmerstunde
Wie eine Not-to-do-Liste in Ihrer ganz konkreten Situation aussehen könnte – und was vermutlich unbedingt darauf gehört –, besprechen wir mit Ihnen gerne in einer kostenlosen Unternehmerstunde. Vereinbaren Sie einfach einen Termin!
